Selbsterkenntnis. Flexibilität. Veränderung.

Auf dieser Seite stelle ich die drei therapeutischen Methoden vor, die meine Arbeit prägen, und zeige, wie sie sich in der Behandlung ergänzen. Während die Schematherapie hilft, tieferliegende psychische Muster und deren Ursachen zu erkennen und zu verändern, unterstützt die ACT dabei, auch unabhängig davon im Hier und Jetzt einen hilfreichen Umgang mit belastenden Gedanken, Gefühlen und Situationen zu entwickeln. Beide Ansätze ergänzen sich auf komplementäre Weise und ermöglichen es, je nach individueller Situation flexibel den jeweils passendsten therapeutischen Fokus zu wählen. Dadurch werden sowohl die Wurzeln psychischer Belastungen als auch der konkrete Umgang mit ihnen im Alltag adressiert – eine Kombination, die ein umfassendes Spektrum wirksamer therapeutischer Unterstützung bietet.

ACT Schematherapie Autosystemhypnose

ACT

Acceptance and Commitment Therapie

Die Akzeptanz- und Commitment Therapie verbindet verhaltenstherapeutische Techniken mit Achtsamkeit, Akzeptanz und Werteklärung. Schwierige Gedanken und Gefühle sollen dabei nicht einfach unterdrückt, wegdiskutiert oder verändert werden – wichtiger ist, die Beziehung zu ihnen zu verändern.

So entsteht psychische Flexibilität: Gedanken können als Gedanken erkannt werden, unangenehme innere Erfahrungen dürfen wahrgenommen werden, ohne automatisch das Verhalten zu bestimmen. Daraus wird wieder mehr Bewegung möglich, hin zu selbstgewählten Werten und konkreten Schritten im Alltag.

Schema

Schematherapie

Die Schematherapie geht davon aus, dass frühe Erfahrungen, verletzte Grundbedürfnisse und wiederkehrende Beziehungserlebnisse stabile innere Muster prägen können. Solche Schemata beeinflussen, wie Menschen sich selbst, andere und belastende Situationen wahrnehmen.

Sie fördert die Selbsterkenntnis: Welche alten Muster werden gerade aktiviert? Welche Gefühle, Körperreaktionen und Bewältigungsstrategien gehören dazu? Wenn diese Zusammenhänge verständlicher werden, können gewohnte Reaktionen wie Rückzug, Anpassung oder Kampf allmählich durch passendere Handlungsmöglichkeiten ersetzt werden.

ASH

Autosystemhypnose

Die Autosystemhypnose nach Götz Renartz versteht Hypnose als selbstorganisatorischen Prozess. Im Mittelpunkt steht nicht eine von außen vorgegebene Suggestion, sondern die Arbeit mit unwillkürlichen inneren Reaktionen, Ressourcen und Lösungssystemen.

Der Ansatz geht davon aus, dass das Unbewusste wichtige Hinweise darauf geben kann, welche Schritte innerlich stimmig sind. In der Therapie kann dadurch ein Zugang zu den tiefsten Ursachen, Blockaden und Entwicklungsimpulsen entstehen, die rein verstandesbezogen oft nur schwer oder gar nicht erreichbar sind.

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